Caligari @ 20. StummFilmMusikTage

Am Samstag den 16. Januar gebe ich in der Tafelhalle des Nürnberger KunstKulturQuatrier meine Deutschland Premiere in Sachen Stummfilm-Festival.

Meine Dj-Stummfilmvertonung von Wienes Meisterwerk feiert zum Jubiläum des renommierten Festivals seine Weltpremiere.

http://www.stummfilmmusiktage.de

 

Hier ein Ausschnitt & Appetitmacher

The 11 best silent movie dance sequences

Dancing silently…
Inspiring, thanks Silent London.

I might come up with something related

Silent London

Silents by numbersThis is a guest post for Silent London by Alison Strauss, director of the Hippodrome Festival of Silent Cinema, Bo’ness. The Silents by Numbers strand celebrates some very personal top 10s by silent film enthusiasts and experts.

Our Dancing Daughters (1928, Harry Beaumont)

The moment when fun-loving flapper Joan Crawford launches herself on to the dance floor and sets the party alight with a high-tempo Charleston, ripping her skirt to a more liberating length as she goes.

Danse Serpentine (1896, Auguste and Louis Lumiere)

The 45-second kaleidoscopic record of a vaudeville dance – created by pioneering dancer Loie Fuller – in which an anonymous performer elegantly whirls her arms in the long-flowing fabric of her costume to mesmerising effect, thanks to the immaculate hand-tinting work of the Lumiere Brothers’ army of finely skilled women behind the scenes.

Pandora’s Box (1929, Georg Wilhelm Pabst)

Trained dancer and former Ziegfeld Follies girl…

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TRUE – facts about D’dread

“DIE WELT IST NUN MAL NICHT STILL.”

Foto: © Sophia von Waechter
Foto: © Sophia von Waechter

Dirk Kuntze ist Musiker, Komponist, DJ, Festivalveranstalter, ein Kulturaktivist und Genre-Sprenger. Mit knapp 20 Jahren beginnt er als DJ zu arbeiten. Er legt Dancefloor Jazz und Funk im Groove Odessey und Circus Maximus in Koblenz auf, spielt außerdem Didgeridoo und Percussion und arbeitet als Produzent. Im gleichen Jahr verkauft er sein erstes Album, spielt auf diversen Festivals und Parties. Drei Jahre später gründet er sein eigenes Open Air Festival für elektronische Musik in Koblenz, das Grande Massife, das 2011 bereits zum 9. Mal stattfinden wird. 2003 zieht Dirk zum Studium nach Leipzig. Seit 2005 legt er regelmäßig in der Leipziger Clubszene auf.

FÜR DIRK KUNTZE, DJ, FESTIVAL-ORGANISATOR UND PRODUZENT, IST SEINE MUSIK MEHR ALS NUR EIN KLANGTEPPICH, AUF DEM DIE LEUTE TANZEN SOLLEN. IMAGINE ALL THE PEOPLE… >ZUM INTERVIEW

27.10.2013 @ blog.zdf.de – Historischer Remix: Wenn Schwarzweißfilme auf Netzmusik treffen

DJ D'dread vertont alte Stummfilme mit moderner und historischer Netzmusik (Bild: Friedemann Brenneis)

DJ D’dread vertont alte Stummfilme mit moderner und historischer Netzmusik (Bild: Friedemann Brenneis)

Wenn sich der Leipziger DJ D’dread an sein Mischpult stellt, ist für ihn nicht nur der Sound wichtig, sondern auch die freie Sicht auf die Leinwand. Denn DJ D’dread vertont alte Schwarzweiß-Stummfilme neu. Mit Musik aus dem Internet.

Je nach Stimmung und Handlung der Filmsequenzen nutzt DJ D‘dread dabei elektronische Creative-Commons Musik von Dub über Drum’n Base bis hin zu Hip Hop ebenso wie digitalisierte Aufnahmen historischer Schellackplatten. Die findet er zum Beispiel im Archiv der Stimmen, einem Projekt der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek, in dem tausende historische Schellackplatten digitalisiert und frei im Netz zugänglich gemacht werden. Die Bibliothek ist es daher auch, die DJ D’dread für einen Auftritt in Dresden eingeladen hat – heute am UNESCO Welttag des audiovisuellen Erbes.

Deutschland – Zentrum des expressionistischen Stummfilms

Als im Sommer 2008 in einem argentinischen Filmarchiv eine als verloren geglaubte ungekürzte Originalfassung von Fritz Langs Metropolis gefunden wurde, war die Sensation groß. Immerhin war der Film bereits 2001 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe erklärt worden. Die Wiederentdeckung von Metropolis machte aber vor allem eines erneut deutlich: Film- und Tonaufnahmen müssen fachkundig behandelt und sachgemäß archiviert werden. Vor allem historische Aufnahmen drohen sonst unwiederbringlich verloren zu gehen. Mit dem Welttag des audiovisuellen Erbes will die UNESCO jährlich darauf aufmerksam machen. Denn viele der frühen Aufnahmen sind als Primärquellen nicht nur wichtige Zeugnisse ihrer Zeit, sondern auch Teil der nationalen Identität.

Auch der studierte Theater- und Medienwissenschaftler Dirk Kuntze alias DJ D’dread ist aus diesem Grund begeistert von alten expressionistischen Stummfilmen. Zumal gerade die deutsche Filmlandschaft zu Zeiten der Weimarer Republik einer der weltweit bemerkenswertesten, kreativsten und innovativsten Produktionsstandorte war. Nosferatu, Das Kabinett des Doktor Caligari oder Der Golem, wie er in die Welt kam, zählen zu den bekanntesten deutschen Stummfilmen. So wie auch Menschen am Sonntag, der Film den DJ D’dread heute Abend live vertont. An ihm fasziniere ihn besonders, erfahren zu können, wie die Welt damals aussah. Immerhin wurde der Film in den Jahren 1929 und 1930 über mehrere Monate hinweg im realen Alltag von Berlin gedreht….

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